HTW Design Carpet
Halbmond Teppichwerke GmbH

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Deutschland

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Historie:
125 Jahre Teppiche aus dem Vogtland
Es ist der Webersohn Carl Wilhelm Koch, der am 15. Dezember 1880 in dem bis dato unbedeutenden Landstädtchen Oelsnitz den Grundstein einer florierenden Firma und damit auch einer ganzen Industrie legt, die in den Folgejahren für die Region von entscheidender Bedeutung sein wird.
Koch beginnt mit seinem späteren Schwager Fritz te Kock auf gemieteten 800 Quadratmetern, ist selbst sein erster Weber und konstruiert noch viele Maschinen in Eigenregie. Was Koch & te Kock auf die Beine stellen, ist exemplarisch für die Teppichindustrie im Vogtland. Etwa 6.000 Einwohner zählt Oelsnitz zu dieser Zeit, und viele Menschen sind arbeitslos. Doch die Wahl das Standorts ist perfekt: Längst wird diese Kreuzung gut frequentierter Handelsstraßen von der Eisenbahn bedient, und das Wasser der den Ort durchfließenden Weißen Elster ist für die Textilindustrie lebenswichtig.
Mit dem sprachgewandten Kaufmann te Kock hat der Techniker Koch den perfekten Teilhaber, und die beiden Gründer machen einige entscheidende Dinge von Anfang an richtig. Sie legen großen Wert auf gute Qualität. Dazu verbessert Koch beispielsweise das primitive englische System der Webstühle und Maschinen. Und die Vorlagen der verschiedenen Teppichmuster folgen schon bald den persischen Originalen – ein Volltreffer in Sachen Design. Indes kostet es zunächst Mühe und auch Rentabilität, aus den vielen Hauswebern tüchtige Teppichweber zu ziehen, doch die Geduld und Umsicht bei der Schulung ihrer Arbeiter zahlen sich für die beiden Fabrikanten bald aus. Nicht nur, dass sie vielen Arbeitslosen zu neuer Beschäftigung verhelfen und damit der Region einen entscheidenden wirtschaftlichen Impuls versetzen. Die Schaffung des Halbmond-Teppichs gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der deutschen Teppichindustrie überhaupt. Und das Oelsnitzer Werk wächst rapide, aber gesund, während seine Produkte zum Siegeszug um die ganze Welt antreten.
Neue Wege geht 1896 der spätere Kommerzienrat Emil Claviez in Adorf. Als Inhaber mehrerer Patente beginnt er in der großen Möbelstoff-Kunstweberei mit der Herstellung von Gespinsten und Geweben aus Holzfasern, verzichtet aber auf die Produktion von Spezialteppichen und traditioneller Axminster-Ware. Stattdessen erweitert der Fabrikant sein Portfolio um Möbel- und Dekorationsstoffe, richtet später sogar noch eine Spinnerei ein. Parallel dazu bauen die Oelsnitzer Teppichwerke sukzessive ihre Räumlichkeiten aus, errichten Zusatzgebäude, schaffen neue Maschinen an und verbessern fortlaufend die Qualität und Designs ihrer Produkte. 1905 schließlich berichtet die Plauener Handelskammer, dass sich die Teppichweberei im Vogtland und ganz speziell in Oelsnitz zu einem bedeutenden Industriezweig entwickelt hat, der mehreren tausend Arbeitern guten und sicheren Verdienst gibt.

Den nächsten Coup landen Koch & te Kock im Jahr 1913 auf der Internationalen Baufachausstellung zu Leipzig: Die Vogtländer präsentieren erstmals einen Fußbodenteppich der Superlative – 10 Meter breit, 15 Meter lang, 360 Kilogramm schwer. Was die Fachwelt daran jedoch am meisten entzückt, ist die großartige technische Leistung, die hinter dem Exponat steckt. Koch & te Kock haben das gute Stück völlig nahtlos hergestellt, auf einem eigens dafür konstruierten Webstuhl. Und die prächtige Farbenstimmung des Teppichs schließlich setzt dem noch die Krone auf. Die Teppichfabrik, die den Halbmond in ihrem Signet führt, gilt da längst als die größte und bedeutendste in ganz Deutschland. Sie beschäftigt über 2.300 Menschen und unterhält glänzende wirtschaftliche Beziehungen in viele Länder der Erde.

Branchenführer trotz herben Einbruchs

Die erste Zäsur bricht über die Branche mit dem 1. Weltkrieg herein. Rohstoffe werden knapp, Arbeiter und Beamte zum Wehrdienst einberufen, und die meisten Teppichfabriken des Deutschen Reiches müssen ihren Betrieb einstellen. Koch gelingt es, mit der Umstellung der Produktion auf Papierstoffgewebe und der Akquise von Heeresaufträgen für Segeltuch, Sandsackstoffe und ähnliches die Firma über Wasser zu halten. Und noch während des Krieges rüstet sich das auf ein Drittel der ursprünglichen Belegschaft geschrumpfte Unternehmen für die Wiederaufnahme der Teppichfabrikation. Die Färbereianlagen werden sukzessive ausgebaut, und auch im Atelier tüfteln die verbliebenen kreativen Köpfe emsig an neuen Dessins. Schon bald kann der Betrieb in vollem Umfang wieder erfolgen.

Am 16. Juni 1925 steht Sachsen an der Spitze der deutschen Teppichindustrie. 5.554 Menschen sind im Freistaat in dieser Branche beschäftigt, wobei die Konzentration eindeutig auf Oelsnitz und Umgebung liegt. Mit weit über 4.000 Arbeitnehmern stellt das mittlere und obere Vogtland fast ein Drittel der in der gesamten deutschen Teppichfabrikation tätigen Personen. 2.314 sind es allein, die bei Koch & te Kock auf bald 48.000 Quadratmetern Fläche in Lohn und Brot stehen. Indes haben sich schon 1921 die beiden anderen Oelsnitzer Fabriken mit Lange & Co. (Auerbach) sowie den Betrieben in Rodewisch und Pouch bei Bitterfeld zur Tefzet AG verbunden. Der damals größte deutsche Teppichkonzern sorgt mit seinem Premium-Produkt „Tefzet-Orient“, bei dem ein besonderer Stickvorgang in die Herstellung eingebunden ist, und einem aufwändigen Doppelteppich für Furore. Und auch im oberen Vogtland tut sich einiges: Die Gebrüder Uebel übernehmen 1925 Claviez’ Fabrik und verhelfen der Marke „Adoros“ (abgeleitet von Adorf und einer Produktionsstätte im nahen Rossbach bei Asch) zu raschem Aufschwung.

Den nächsten Meilenstein der vogtländischen Teppichindustrie markiert schließlich der 2. Weltkriegs. Am 30. Oktober 1946 wird vorerst das Ende der Halbmond-Teppiche aus Oelsnitz besiegelt. Die sowjetischen Besatzer nehmen die teilweise Umstellung der Produktion von Koch & te Kock auf Rüstungsware während der Kriegsjahre zum Anlass der nahezu vollständigen Demontage. Genau 17 Webstühle bleiben dem bis 1949 treuhänderisch verwalteten Betrieb für den Wiederaufbau. Im Januar 1950 geht das Unternehmen vollständig in Volkseigentum über und wird im Folgejahr mit Tefzet verschmolzen. Am 1. Januar 1953 kommen schließlich noch die Adoros-Werke in Adorf dazu, und das Kombinat firmiert fortan unter VEB Halbmond-Teppiche Oelsnitz/Vogtland.

Innovation bleibt Markenzeichen

Viele technische Neuerungen begleiten die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1956 nimmt der Betrieb als erster in Deutschland die Herstellung von Perlonteppichen auf, 1958 steigert die Einführung der Teppichraschelwirkmaschinen die Produktion der Axminster-Weber um das 20-fache. Auf der Suche nach immer besseren Methoden wird in der DDR die Malimo-Technologie erfunden, und bereits in den 60er Jahren erzeugen die Arbeiter in Oelsnitz mittels zwölf solcher Malimo- und einer Großrapport-Druckmaschine bedruckte Teppiche – eine völlige Neuheit auf dem Binnenmarkt.

1989 wird wieder alles anders. In Folge des Zusammenbruchs der DDR müssen etliche der zu diesem Zeitpunkt rund 1.800 Arbeiter gehen. Der einstige VEB obliegt der Treuhand und wird als GmbH 1993 einer Management KG unterstellt. Erst 1997 gelingt die erfolgreiche Privatisierung. Seither knüpft die HALBMOND Teppichwerke GmbH wieder an ihre traditionellen Markenzeichen an: Hervorragende Qualität, erstklassige, moderne Technik und innovatives Design.


Firmenphilosophie:
Der zunehmende Wunsch vieler Kunden ihrer Individualität gestaltend Ausdruck zu verleihen, war schon vor Jahren für uns Anstoß genug, das einzigartige HTW-Konzept zu entwickeln und dies zu leben.
Mit und für unsere Kunden gehen wir so neue Wege, mit denen wir vieles verändern.

Teppichböden von HTW DESIGN CARPET verkörpern, was anspruchsvolle Menschen schätzen: Funktion, Stil, Qualität und Wertbestänigkeit zu marktgerechten Preisen.
Unsere langjährigen Partnerschaften mit Bauherren, Hoteliers, Architekten, Designern, Investoren und Inneneinrichtern.
Sind deshalb nicht nur einen Frage des Preises sondern des guten Geschmacks

Für die erforderliche Zusammenarbeit hält HTW DESIGN CARPET in sehr hohem Umfang Serviceleistungen bereit.
Individuell für Ihr Projekt gestalten und produzieren wir den geeigneten Teppichboden in exakt den von Ihnen gewünschten Farben, Mustern und Motiven.
Angefangen von der Idee bis hin zum fertigen Teppichboden unterstützen Sie unsere Berater,
Designer und Anwendungstechniker dabei professionell und unverbindlich – damit einen Teppichboden erhalten „der nur für Sie gemacht“ ist.


Produkte und Leistungen:
  • HTW Design Carpet ist der führende Hersteller individueller textiler Bodenbeläge in Europa.
  • HTW produziert alle seine Produkte selber, in Oelsnitz/ Vogtland.
  • Hauptzielgruppe ist die Hotellerie, Ladenbau, Events, Messen, Office
  • Auf ca. 30 verschiedenen Teppichbodenqualitäten kann ab einer Fertigungsmenge von nur 100 m², nahezu jedes Design auf den Boden gebracht werden. Das ganze zu absolut marktgerechten Preisen.
  • Ein Hochmotiviertes Team steht Ihnen flächendeckend zur Verfügung
  • Kompetente Textildesigner setzten gemeinsam mit Ihnen und unseren Objektberatern Ihre Ideen um.
  • Unterstützung von Planung, Bemusterung, Aufmass bis hin zur Umsetzung sind für uns selbstverständlich und für Sie ohne Mehrkosten. Nennen wir es, „… Kundenorientierter Service…“
  • Fordern Sie uns, wir werden alles geben um Sie zufrieden zu stellen.




Besondere Stärken des Unternehmens:
Kreativität – Wegbegleiter Ihrer Individualität

Die hochqualifizierten HTW – Textildesigner verfügen über das kreative Erfahrungspotential, das Teppichboden zum wesentlichen Kriterium der Raumgestaltung werden lässt.
Ob Räume gegliedert, Wartezonen geschaffen, Restaurantbereiche aufgewertet, schiefe Wände kaschiert werden müssen oder Hotelzimmer umgestaltet werden sollen - auch für Ihre individuellen Ideen entwickeln wir die passende Lösung.
So entstehen z.B. unverwechselbare kommunikative Teppichböden, wenn Dessins mit Logo-Typen kombiniert werden.
Profitieren auch Sie von der Erfahrung und Kreativität unserer Designer und deren Verständnis für die Wirkung von Motiven, Farben und Ordnungsprinzipien in Räumen.

Unsere Phantasie kennt keine Grenzen

Das HTW - Farblabor verfügt aktuell über ca. 100.000 Farbrezepturen, mit denen wir für Sie alle gewünschten Farbkombinationen realisieren.
Damit Sie sich bei Ihrer Entscheidung auch ganz sicher sein können, präsentieren wir Ihnen ein ca. 1 m² großes Labormuster Ihres individuellen Teppichbodens.

Warum sollten Sie weniger Individualität und weniger Qualität akzeptieren?

Durch die jahrzehntelange Erfahrung im Hotelbereich haben wir unser Sortiment ganz auf die spezifischen Anforderungen dieses sensiblen Marktsegments ausgerichtet.
HTW DESIGN CARPET informiert Sie umfassend über die faszinierenden Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensräumen mit Teppichboden.

Mit dem individuellen OFFICE-Konzept beweist HTW DESIGN CARPET, dass auch Teppichboden ein wichtiges Gestaltungselement ist, welches die Inhalte Ihrer Unternehmensleistung kommunizieren kann.
Gerade für den OFFICE-Bereich setzen Teppichböden von HTW neue Maßstäbe in Funktion und Stil; dabei werden alle Kriterien für den Einsatz in Objekten erfüllt.
Nach Ihren Ideen konzipieren unsere Designer unverwechselbare Fußbodengestaltungen, bei denen
individuelle Dessins grenzenlos miteinander kombiniert werden können.
Dadurch, dass HTW DESIGN CARPET die Teppichbodengestaltung individuell für jeden einzelnen Raum Ihres Objektes entwickelt, entfallen auch bei kreativsten Dessins aufwendige Verlegearbeiten.


Referenzobjekte:
Designböden von HTW Design Carpet auf verschiedenen Messen >
Teppichböden von HTW Design Carpet in niederländischen Bibliotheken >
Hotel Rene Bohn, Ludwigshafen >
ZA Büro Design >


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