Der Mensch im Mittelpunkt: Die IG Metall Vorstandsverwaltung in Frankfurt

Branche: Industrie
Ausstattung: König + Neurath  AG
Bauherr: Treuhandverwaltung IGEMET
Ort: Frankfurt am Main
Architekturbüro:
Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten

Innenarchitekturbüro:
Axel Schulschenk, Essen



Eine "Stadt in der Stadt", die Wohnen, Leben und Arbeiten in sich vereint, wollten die Architekten mit dem Neubau der IG Metall Vorstandsverwaltung in Frankfurt schaffen: So entstand ein Gebäudekomplex, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt und ihm sowohl nach außen orientierte, öffentliche Räume wie Läden und Restaurants zur Verfügung stellt, als auch geschützte Bereiche mit Büro- und Wohnflächen.

Mit dem Bau im Frankfurter "Gutleutviertel" in der Nähe des Hauptbahnhofs haben die Planer von "Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten" keinen dem Zeitgeschmack entsprechenden, funkelnden Repräsentationsbau geschaffen, sondern ein solides, zweckmäßiges und dennoch offenes Gebäude. Von den 22 Etagen des als Scheibe ausgelegten Hochhauses werden 16 von der Vorstandsverwaltung der IG Metall genutzt. Dieses Hochhaus wird durch eine fünfgeschossige Ringbebauung eingefasst, die Raum bietet für Wohn- und Büroflächen und im Erdgeschoss für Läden, Wohnbüros und Restaurants. Die Wohnungen im Gebäudekomplex sind dabei nach Süden zum Main hin ausgerichtet, während sich die Büros direkt dem städtisch gebauten Umfeld oder dem Innenhof zuwenden.

Das Hochhaus betritt der Besucher durch ein lichtes Atrium, das als zwanzig Meter hohe Glas-Stahl-Konstruktion den Blick zum Himmel freigibt. Als kommunikative Mitte schafft es einen Übergang zwischen der horizontalen Hochhausscheibe und der ringförmigen Sockelbebauung.

Mit ihrem roten Sandstein und den Stahl- und Glaselementen vermittelt die Fassade Solidität und Zurückhaltung – Qualitäten, die sich auch im von dem Essener Innenarchitekten Axel Schulschenk gestalteten Inneren widerspiegeln. Dieser stand vor der Aufgabe, die formalen Anforderungen des Bauherren mit den besonderen Bedürfnissen der Mitarbeiter in einem Konzept zu verbinden.

Nachdem die zur Verfügung stehende Bürofläche zu Teamzonen, Zwei- und Dreipersonenbüros aufgegliedert war, galt es, die Büroeinrichtung entsprechend dem Leitbild "Der Mensch im Mittelpunkt" auszuwählen. Neben den Mitarbeitern wurden dabei Ergonomen, Arbeitsmediziner und andere Dienstleister einbezogen. Die Wahl fiel schließlich auf den Komplettanbieter König + Neurath, der Arbeitsplatzsysteme, Schränke und Sitzmöbel aus einer Hand anbot und eine große Flexibilität bei geforderten Sonderanfertigungen zeigte.

Entschieden haben sich die Planer zum einen für das UNO.S-Plattform-Arbeitsplatzsystem von König + Neurath bei dem Tischplatten in vielen Abmessungen und Formen miteinander kombiniert werden können. Die Tische sind elektromotorisch höhenverstellbar, was den hohen Ansprüchen der IG Metall an ergonomische Arbeitsplätze für die rund 600 Mitarbeiter Rechnung trägt. Bei den Sitzmöbeln fiel die Entscheidung auf den Bürodrehstuhl OKAY, der Vielseitigkeit und Ergonomie in günstiger Weise miteinander verbindet. Mit der Steh-Sitz-Hilfe QUICK schließlich steht den Mitarbeitern an den Arbeitsplätzen eine ideale Ergänzung zu den Bürodrehstühlen zur Verfügung.

Zum Tragen kam dabei ein von Axel Schulschenk entwickeltes Konzept aus zurückhaltenden Farben und einem dezenten Miteinander kalter und warmer Materialien, auf das König + Neurath bei der Farbgebung und Ausstattung der Büromöbel individuell eingehen konnte. Dies gilt auch für die eingesetzten SYS-Stahlschränke und diversen Stahlcontainer sowie Details wie Stuhl- und Arbeitstischgestelle. Damit konnte sowohl von außen als auch im Innern ein rundum stimmiges und ruhiges Gesamtbild erzielt werden.

Referenzprodukte:
Sitzen oder Stehen? Beides! Mit QiCK >
Die universelle Sitzmöbelfamilie OKAY >
Schreibtischsystem UNO.S >

Forum
Foto: Stefan Müller, Berlin

Atrium
Foto: Stefan Müller, Berlin

Foto: Stefan Müller, Berlin

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